Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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ren weit uͤberlegen waren.

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kritiſche Lage ihm gebot. Alle ſpaniſchen Truppen⸗ abtheilungen in der Umgegend von Lisbon wurden eingeſchifft, damit durch ſie ſonach in den Provinzen die Rebellen bekaͤmpft werden koͤnnten. Zu Villa Vicioſa kam es am 20. Junius zu blutigen Scenen zwiſchen Portugieſen und Franzoſen, wobei erſtere jedoch, aus Fort und Stadt vertrieben, zuletzt den Kuͤrzern zogen. Noch blutiger ging es in Beja zu, woſelbſt eine Abtheilung von 6000 Inſurgenten ei⸗ ner franzoſiſchen den Durchgang ſtreitig gemacht hatte. Auch hier ſtand das Gluck den Feinden bei, jedoch nicht ohne daß Letztere ſchwere Einbuße an Getödteten erlitten. Ein Theil der Stadt ging, zur Rache hierfuͤr, in Flammen auf. Den übri⸗ gen Haͤuſern und deren Bewohnern erflehte eine Geſandtſchaft der gefluͤchteten Buͤrger Gnade und Amneſtie..

Inzwiſchen fuhren die Inſurgenten der Pro⸗ vinzen Beira, Entre Duero e Minho, und nun⸗ mehr auch Traz⸗os⸗Montes in ihren Anſtrengun⸗ gen fort, und ein Heer von 7000 Mann, darunter viele Linienſoldaten, angeführt von fanatiſirenden Moͤnchen, ſetzte ſich gegen die Hauptſtadt ſelbſt in Bewegung. Junot, etwas unruhig, verſuchte, eh' er Widerſtand bot, den Weg der Unterhandlung, aber fruchtlos. Schon wurde von den Portugieſen das wichtige Peniche bedroht. Da zogen Mar⸗ garon und Themiers mit ſechs Bataillonen bis Leiria ihnen entgegen, ſchnitten ſie vom ufer ab und zerſtreuten ſie nach hartnaͤckigem Gefechte, weil ſie an Kriegserfahrenheit den regelloſen Schaa⸗

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