Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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Theilnahme gezogen und daburch die Feinde des neuen Syſtemes betraͤchtlich vermehrt. Die Privi⸗ legirten und der dritte Stand vereinigten ſich jetzt auf das Innigſte in ihren Gefuͤhlen und Planen der Rache, und auf Großbritanniens maͤchtigen Bei⸗ ſtand zuverſichtlich hoffend, ſo wie auch desjenigen der gleich mißhandelten Spanier gewiß, erharrten ſie ruhig zur Ausfuͤhrung die guͤnſtige Stunde. Inzwiſchen war die große Kataſtrophe in Spa⸗ nien vor ſich gegangen, welche die bourboniſche Dy⸗ naſtie in den Staub wapf, als ewigdenkwuͤrdiges Beiſpiel von Verdorbenheit der Kabinete, von ſchauerlicher Zwietracht im Innern der Koͤnigsfami⸗ lien, von der Luͤgenhaftigkeit der europaͤiſchen Po⸗ litik und der tiefen Ohnmacht der Voͤlker in jenen Tagen. Konig Joſeph Napoleon hatte den Thron Philipps V. beſtiegen, und waͤhrend er be⸗ reits auf unterhoͤhltem Boden und mit ſchwankender Krone, bloß noch geſchuͤtzt durch die Heermaſſen ſeines Bruders, wandelte, die politiſche Wiederge⸗ burt jenes Landes zu betreiben begonnen. Der Marſchall Junot, fuͤr ſeine Verdienſte um die Auspluͤndkrung Portugals zum Herzoge von Ab⸗ rantes erhoͤht, und eines vollſtaͤndigen Sieges gewiß, handelte auf aͤhnliche Weiſe in Portugal fort, und der Polizei⸗Praͤfekt von Lisbva unter⸗ ſtuͤtzte ihn eifrig in ſeinen Reformen, welche er zum Heile der neuen Unterthanen fuͤr nothwendig hielt. Eine Geſandtſchaft von dreizehn Perſonen eilte nach Bayonne, dem Schauplatze jener weltbekann⸗ ten Intriken, um im Namen der portugieſiſchen Nation die Huldigungen tiefſten Dankes zu den Fuͤ⸗