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ßen ihres Begluͤckers niederzulegen. Die angeſe⸗ henſten Perſonen befanden ſich in ihrer Zahl. Man ah unter ihnen den Großinquiſitor des Koͤnigreiches, den Biſchof von Coimbra, einen Cadaval, Sippen der regierenden Dynaſtie, einen Penalva, zwei Abrantes, einen Valenca, einen Sabugal, Lima, Freyra, Barbacena, Brankamp und Silva⸗Leito.
Unterm 27. deſſelben Monates erließen dieſe Maͤnner einen Bericht an ihre Vollmachtgeber, wor⸗ in ſie mit Begeiſterung von dem gewaltigen Genie, dem umfaſſenden Blicke, der unvergleichlichen Re⸗ gententugend und dem bewunderungswuͤrdigen See⸗ lenadel des großen Napoleons redeten, und worin ſie ſeine gediegenen Anſichten uͤber Portugals Zu⸗ ſtand und Beduͤrfniſſe, ſo wie ſeine wohlwollenden, vaͤterlichen Geſinnungen fuͤr dieſes Land entwickel⸗ ten. Junot begleitete dieſen Bericht, in dem der Geiſt einer knechtiſchen Unterwuͤrfigkeit athmete, mit einem Aufrufe, darin die baldige Beſtimmung des Schickſales der Nation, ſo wie die innere Or⸗ ganiſation derſelben, troͤſtlich verheißen war. Die Großen des Reiches, die Koͤrperſchaften und die Kollegien ſäumten auch nicht, durch Dankadreſſen die großmuͤthige Erklaͤrung des Kaiſers zu erwiedern, und Junot war das Organ, durch welches ſie an den Ort ihrer Beſtimmung gingen. Man wettei⸗ ferte in ſchamloſer Luͤgenhaftigkeit oder abſichtlicher Verſtellung, ſowohl die Gnade des neuen Herr⸗ ſchers zu verdienen, als deſſen Zorn gegen das Land zu entwaffnen, welches nichts ſo ſehr fuͤrchtete, als die durch manche Wahrzeichen angedrohte Ver⸗ nichtung ſeines Daſeyns in der Reihe unabhaͤngiger


