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ther und der Plane, als bisher, zu Stande, und die Einſichten beider ausgezeichneter Maͤnner er⸗ gaͤnzten ſich wechſelſeitig in Betreff der inneren Angelegenheiten, zumal des Finanz⸗ und Kriegswe⸗ ſens. Die Leitung des Letzteren wurde ganz dem Grafen zur Lippe anvertraut, und es erhielt durch ihn die bedeutendſten Verbeſſerungen, zumal da die praktiſche Anwendbarkeit derſelben in dem vorange⸗ gangenen Kriege hinlaͤnglich ſich erprobt hatte.
Achtes Kapiter.
D. Joſo's I. Tod. Donna Maria(Fran⸗ cisca) I. Regentin und Koͤnigin. Fall des Marquis von Pombal. Ruͤck⸗ ſchritte in Portugal. Der Prinz von Braſilien, Dom Joäo, wird Regent.
Leider zerfielen aber die Werke des Geiſtes bei⸗ der Maͤnner noch bei ihren Lebenstagen. Waͤhrend der Zuruͤſtungen zu einem neuen Kriege zwiſchen Portugal und Spanien, uͤber einige Beſitzungen in Sudamerika, nahm die Geſundheit des Monarchen zuſehends ab; der treueſte Freund Pombals, der Kardinal⸗Patriarch Saldanha, ſtarb, und die lang verſtummte Ariſtokratie ruͤſtete ſich zum aͤußer⸗ ſten Widerſtande, unterſtuͤtzt durch die Hofpartei der Koͤnigin, welche den Miniſter ſtets von Herzen gehaßt, aber auf die Ueberzeugung ihres Gemahles bisher nicht das Geringſte vermocht hatte. Alle Anſtrengungen des gefuͤrchteten Mannes, den jun⸗ gen Prinzen von Beira auf den Thron zu bringen,
1776


