Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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ſollten durch wieberholte Angriffe den Ruͤckzug be⸗ ſchleunigen. Penamacor, Monſanto und Villa⸗ Velha wurden von den Verbuͤndeten wieder beſetzt; endlich gaben die Spanier auch Caſtello⸗Branco, Salvaterra und Segura auf, und ohne die durch Regenguͤſſe und Ueberſchwemmungen ebenfalls ſehr kritiſch gewordene Lage ihrer Feinde zu benutzen, ſtanden ſie laͤngere Zeit unthätig bei Valenca. Lippe gönnte inzwiſchen den Seinigen einige Ruhe, jedoch nicht, ohne die groͤßte Sorgfalt, hinſichtlich der Be⸗ wachung der Engpäſſe, Heerſtraßen und Verbin⸗ dungslinien, anzuwenden. Ein beabſichtigter Ue⸗ berfall auf Campomajor mißlang durch ſeine Wach⸗ ſamkeit: eben ſo wurden Angriffe auf Marväo und Oguela vereitelt. Nach dieſem ſtellte er ſich, in ehrfurchtgebietender Haltung, bei Portalegre, dem ſpaniſchen Hauptlager gerade gegenuͤber, auf, und bot, ſo ſchlimm auch viele Wahrzeichen fuͤr die Por⸗ tugieſen noch ſeyn mochten, eine entſcheidende Schlacht. Aber die Spanier traten ohne Schwert⸗ ſtreich den Ruͤckzug ſelber an, nachdem ſie ihr Lager bei Valenca abgebrochen, und kehrten unmittelbar nach der Heimath zuruͤck. Bald folgte Waffenſtill⸗ ſtand, und der am 5. November zwiſchen England und Frankreich geſchloſſene Friede machte auch dem Kampfe mit Spanien und Portugal ein Ende. Am 10. Hornung 1763 ward von den Gewaltboten der kriegfuͤhrenden Maͤchte ein allgemeiner Friedensver⸗

trag unterzeichnet. Mit allgemeinem Jubel, vor

welchem nunmehr auch die Eiferſucht verſtummte, empfingen Hof und Volk den Helden und Erretter. Mit Pombal kam groͤßere Annaͤherung der Gemu⸗