die erwarteten Heerbeduͤrfniſſe bereit gehalten hat⸗ ten, vereitelte den trefflichen Plan des Grafen. Die Spanier, obgleich Valenga durch Bourgoyne wirklich uͤberrumpelt wurde, erhielten, aus ihrer Sorgloſigkeit geweckt, nunmehr Zeit, unter die Mauern von Badajoz ſich zuruͤckzuziehen, und Al⸗ meida ging auf ſchimpfliche Weiſe an eine andere Abtheilung uͤber, da die Beſatzung in offener Em⸗ poͤrung und die Veſte unvertheidigt gefunden wurde.
Der tiefentruͤſtete Feldherr ſuchte dieſen Nach⸗ theil und ſeine noch ſchlimmeren Folgen beſtmoͤglichſt wieder gut zu machen. Vier engliſche Regimenter mußten gegen den Mondego nach Ponte da Mur⸗ cella eilen, damit die Verbindung mit General Townſhend nicht abgeſchnitten und die, nunmehr dem Feinde offene, Straße nach Coimbra gedeckt wuͤrde. Dem Grafen von Santiago wurden die Gebirgspaͤſſe zwiſchen Zezere und dem Tajo anver⸗ traut; dem Brigadier Bourgoyne die Hut der Grenze zwiſchen Portalegre und Villa⸗Velha, am linken Tajo⸗Ufer. Den Ueberreſt ſeines Heeres fuͤhrte Schaumburg⸗Lippe wieder uͤber den Strom, an das rechte Ufer, und ſtellte ihn in ſtufenweiſen Ab⸗ theilungen von Abrantes bis Ponte da Murcella auf. Die ſpaniſche Armee, nunmehr unter dem Oberbefehle des Grafen von Aranda, zog bereits von Almeida uͤber Sabugal und Penamacor, laͤngs der Grenze, gegen den Tajo.„Eine Abtheilung ging ſogar in das ſpaniſche Gebiet zuruͤck, ſetzte dort uͤber den Fluß und zog ſuͤdlich gegen Alkantara. Dieſe Bewegung nahm der Graf fur ein entſchie⸗ denes Zeichen, daß der Feind mit ganzer Stärke


