Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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beſchloß, dieſe Stellung, welche er fuͤr die wichtigſte unter allen uͤbrigen des Landes hielt, um jeden Preis zu behaupten.Durch felſiges Gebirge, reiſſende Waldbaͤche, tiefe Schluchten und die Flu⸗ then des Tajo geſichert, konnte er hier der Ueber⸗ macht des Feindes die Stirn bieten, waͤhrend Liſſa⸗ bon im Rücken lag, und nach beiden Seiten die Wege offen ſtanden, ſowohl noͤrdlich gegen den Mondego, als ſuͤdlich gegen den Guadiana Verthei⸗ digung oder Angriff zu führen. Die noͤrdlicheren Ge⸗ genden jenſeits des Mondego und des Doiro lagen außerhalb dieſes Bereiches, hatten aber eine ſelbſt⸗ ſtaͤndige Vertheidigung in ihren rauhen Gebirgen, in dem kriegeriſchen Geiſte ihrer Bewohner und in den Truppen, die unter dem Marquis von Marialva dorthin beordert waren). Die Feſtung Almeida wurde von dem Grafen ebenfalls nicht vergeſſen und eine zuverlaͤſſige Anzahl Offiziere, die ſeines beſon⸗ deren Vertrauens ſich erfreuten, erhielten die Ehre der Bewachung und Vertheidigung; das Schloß und die Gegend von Celoricv, ſo wie jene von Guar⸗ da wurde gegen die Streifzuͤge des Feindes gedeckt. Und nun ſete Schaumburg⸗Lippe mit ſeiner Haupt⸗ macht uͤber den Tajo, um auf dem linken Ufer deſ⸗ ſelben ſuͤdwaͤrts einen Einfall in's ſpaniſche Gebiet zu unternehmen, die reichen Vorraͤthe des Feindes wegzunehmen, und die Abtheilung von 3000 Mann, welche von Badajoz heranzuruͤcken kam, zu zer⸗ ſtreuen. Die Feigheit der Portugieſen von Almeida, die Sorgloſigkeit verſchiedener Behörden, welche

Varnhagen von Enſe⸗ 6*