Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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67 briel Malagrida zumal, welcher Donna Leo⸗ nor die Uebungen des heiligen Ignazius, d. h. die Disciplin auf die bei den Jeſuiten uͤbliche Weiſe, gegeben, habe dieſelbe zu immer groͤßerem Haſſe ge⸗ gen den Konig entflammt und an der Leitung des geſchmiedeten Planes von nun an auf das Thätigſte Theil genommen, auch ihren Mann, ihre Kinder und uͤbrige Verwandte in die Verſchwoͤrung mit hin⸗ eingezogen. Die Summe, welche der alte Mar⸗ quis an die beſtellten Moörder fuͤr ſein Pro rata zahlte, betrug 12 Goldſtuͤcke. Nach Vereitelung des Vorhabens fand er ſich mit den uͤbrigen Ver⸗ ſchworenen im Hauſe Aveiro's ein, und hier mach⸗ ten ſie ſich wechſelſeitig Vorwuͤrfe uͤber den geringen Nachdruck, mit welchem der verabredete Schlag ausgefuͤhrt worden. Der aͤltere Sohn des Mar⸗ quis von Tavora, Luiz Bernardo, durch den Vater und Malagrida verlockt, hatte, zum Behufe des Ueberfalles, Waffen und Pferde geliehen, und die⸗ ſelben zwei Tage vorher, mit Teppichen bedeckt, nach dem Marſtalle des Herzoges von Aveiro geſchickt. Vater und Sohn befanden ſich waͤhrend der Nacht der That in einem und demſelben Hinterhalte. Ebenſo hatte man auch den Schwiegerſohn des al⸗ ten Marquis, den Grafen Atougio, zur Theilnah⸗ me beſtimmt, und die Jeſuiten Malagrida, Matos und Alexander waren ſeine Hauptverfuͤhrer gewe⸗ ſen. Er gab den Meuchlern 8 Goldſtucke aus ſeinem Beutel, und wohnte mit ſeiner Gemahlin der be⸗ reits erwähnten Verſammlung im Palaſte Aveiro bei. Der juͤngſte Sohn Tavora's, Joſe Maria,

erlaubte ſich, nachdem er von dem geſcheiterten

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