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eroͤffnete den Vernichtungskampf wider die Jeſui⸗ ten, welche auf einmal thaͤtiger, als je, in die Politik verwickelt wurden oder ſich ſelbſt verwickelten, und, ein Opfer ihrer eigenen Kuͤnſte, ſo wie der aufgereg⸗ ten Leidenſchaften in den Kabineten wie in der öf⸗ fentlichen Meinung der Voͤlker, zuerſt in Portugal untergingen, worauf auch in andern Ländern, die der Hauptſchauplatz ihres Wirkens bisher geweſen, ihr Ruin erfolgte. Damit jedoch ſowohl der frag⸗ liche Gegenſtand als die Groͤße des Verdienſtes aus der Unterdruͤckung des Jeſuiten⸗Ordens klar an's Licht gezogen werde, ſo folgt hier als Epiſode eine
gedraͤngte Geſchichte der Jeſuiten in Portugal. Man
wird hieraus erſehen, welch ungeheuern Einfluß die⸗ ſelben auf die innern und aͤußern Angelegenheiten geuͤbt, welche Umwälzungen ſie herbeigefuhrt oder befoͤrdert, wie ſie des öffentlichen Unterrichtes ſich bemeiſtert, die Moral verweichlicht und die Quellen des öffentlichen Vertrauens ſeit den paar Jahrhun⸗ derten ihres Daſeyns vergiftet haben. Auf daß die Sache nicht aus ihrem Zuſammenhange geriſſen wuͤrde, iſt dieſer maͤchtigen Einwirkung des Jeſui⸗ tismus in das portugieſiſche Staats⸗ und Volksle⸗ ben unter den verſchiedenen Regierungen ſeit Koͤnig Joao III. weniger Erwaͤhnung geſchehen; das Fol⸗ gende dient demnach zugleich als Ergaͤnzung des fruͤher Geſchilderten.


