Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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tigte ihn völlig hierin. Er beſtatigte den Koͤnig in ſeinem Mißtrauen auf die eigenen geiſtigen Kraͤfte und auf die Geſinnungen eines Theiles ſeiner Un⸗

terthanen, vor welchem beſtändige Sorge ihn an⸗ wandelte. Wie unter D. Alfonſo, ſo war auch jetzt ein feuriger Bruder, der Infant D. Pedro, vor⸗ handen, auf welchen die Partei der Großen Vieles zu bauen ſchien. Die Demuͤthigung dieſer, die

Verminderung der Prieſtermacht, die Aufklaͤrung des Volkes, die Reform des Heeres, die Wieder⸗ herſtellung des Handels und der Schifffahrt gehoͤr⸗

ten zu den Hauptzwecken ſeines politiſchen Lebens, die der neue Miniſter ſich vorſteckte, und er rang darnach, allen Widerſtand mit zernichtendem Arme beſeitigend, uͤber zwanzig Jahre lang, mit einer fuͤr jene Zeit und Nation erſtaunlichen Beharr⸗ lichkeit.

Seezuͤge wider die Korſaren verſchafften der portugieſiſchen Flagge wieder Achtung, waͤhrend ſelbſt bedeutendere Maͤchte, ſchmaͤhlich genug, die Angriffe der Barbaresken durch Geſchenke und Tri⸗ bute ſich vom Halſe kauften. Flotten, mit ſtarker Mannſchaft, ſicherten die Schifffahrt; in Afrika

neue Forts die Kolonien. Das Abgabenſyſtem wurde friſch geregelt, der Ackerbau auf mannich⸗ fache Weiſe ermuntert; genievolle Fremdlinge brach⸗ ten in die Truppen die neue europaͤiſche Kriegskunſt 1 und die alte portugieſiſche Tapferkeit zuruͤck. Die 1 Ausfuhr des baaren Geldes wurde beſchraͤnkt; durch Handelsgeſellſchaften der Verkehr neu belebt; end⸗ 1 lich auf die Abtretung der wichtigen Kolonie vom heil. Sakramente gedrungen. Dieſer letztere Punkt