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nach alſo vereiteltem Plane, in Snate Aufſicht, 1675 als bisher, genommen.
Dom Pedro ſuchte einige Jahre pe ſeinen Glanz und Reichthum durch eine innige Verbindung mit dem Hauſe Savoyen zu erhoͤhen, und leitete deßhalb, ganz beſonders darin von ſeiner Gemahlin unterſtuͤtzt, eine Heirath zwiſchen dem Herzoge Vit⸗ torio Amadeo(nachmals Koͤnige von Sardinien) und ſeiner mit Marie Francviſe erzeugten Tochter, ein. Zu Erreichung dieſes Zweckes und zu Beſeitigung der obwaltenden Hinderniſſe wurden in der alten Reichsverfaſſung nicht unbedeutende Aenderungen vorgeſchlagen und von den bereitwilligen Kortes ge⸗ nehmigt.
Aber es fand die Sache in Savoyen ſelbſt ſo viele Widerſpruͤche, und an den Staͤnden dieſes Her⸗ zogthums, welche aus mehr als einem politiſchen Grunde dem Plane abhold waren, ſo hartnaͤckige Widerſacher, daß ſie gaͤnzlich ſcheiterte. Der Koͤ⸗ nig Alfonſo und deſſen ehebrecheriſche Gattin ſtar⸗
1683 ben darauf in einem und demſelben Jahre, nachdem keines von beiden auf dem politiſchen Welttheater eine beſonders ruhmvolle Rolle geſpielt. Nun erſt ſaß D. Pedro II. als allgemein anerkannter Koͤnig auf dem luſitaniſchen Throne, den er bis dahin durch eben ſo viele Vergehen entweiht, als jener erſte Pedro einſt durch Tugenden geziert hatte.


