Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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Waͤhrend Portugal von dieſer Seite her und für ſein europaͤiſches Staatsgebiet geſichert wurde, entriſſen ihm die Hollaͤnder in Oſtindien noch ziem⸗ lich alles daſelbſt Beſeſſene(als Manara, Jaffa⸗ napatam, Negapatam, Coulan, Cranganor, Car nanor und Cochim); ſo daß blos noch Goa ſeiner Herrſchaft unterthan blieb. Der Vertrag von Haag machte dem Kampfe in dieſen Weltgegenden, wel⸗ cher Portugal vielleicht bald auch die letzte Beſitzung gekoſtet haben wuͤrde, ein Ende; zum Nachtheile fur die Menſchheit. Denn, waͤre Goa an die pro⸗ teſtantiſchen Hollaͤnder gefallen, ſo wuͤrde die ſcheus⸗ liche Inquiſition, welche daſelbſt furchtbarer, als al⸗ lenthalben ſonſt in Portugal, Spanien und Italien wuͤthete, fruher vernichtet worden ſeyn.

Wir uͤbergehen die erſte Kardinalsernennung, welche Portugal in der Perſon des Biſchofes von Laon(als Kuppelpelz fur ſeine Verdienſte um D. Pedro's Heirath mit Marie Francviſe) ausuͤbte; eben ſo auch die neuen Intriken Frankreichs, durch welche dieſe Macht Portugal zu abermaligem Bruche mit Spanien verleiten wollte, um gegen die Nie⸗ derlande eine bequeme Diverſion zu erhalten; wir bemerken nur, daß ſelbſt der entthronte Koͤnig D.

Alfonſo zur Theilnahme an einem Unternehmen

wider D. Pedro verlockt wurde. Merkwurdig ge⸗ nug, war es dießmal der Geſandte von Spanien, welcher die erſten Spuren davon entdeckte und dem faktiſchen Beherrſcher der Portugieſen mittheilte. Der rechtmaͤßige Koͤnig, welcher bei dieſem Anlaſſe

1669

die Wiedereinſetzung in ſeine Wuͤrde gehofft, wurde,

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