Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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auch die neue Regierung bald von den Verdienſten des Marſchalls uͤberzeugt.

Nachdem Dom Pedro auf alſo gewaltthaͤtige und alles Voͤlker⸗ und Fuͤrſtenrecht hoͤhnende Weiſe das Steuer der Regierung an ſich geriſſen, trachtete er, durch den Ruhm eines Friedensſtifters die ſchwarze That des Hochverrathes zu verſchleiern. Die Unterhandlungen wurden, nach Philipps IV. Tode(waͤhrend der Minderjaͤhrigkeit vovn Dom Karlos II.), angeknuͤpft. Frankreich fand die Sa⸗ che verſchiedenen Planen widerſtreitend, und wen⸗ dete darum alle Kuͤnſte des Betruges, beſonders

durch das Organ ſeines Geſandten, des Abbée von

St. Romain, an, ihre Vereinigung zu verhin⸗

dern. Die Koͤnigin von Portugal ſelbſt fuͤhlte in

ſich mehr das Blut der Heimath, als das der Fuͤr⸗

ſtin des Landes, deſſen Krone ſie trug, fuͤr das ſie

heilige Verpflichtungen uͤbernommen, und das ſie,

um ihrer Herrſchſucht und Leidenſchaft willen, in ſo

große Verwirrung geſtuͤrzt hatte. Die engliſchen

Geſandten zu Lisboa und Madrid unterſtuͤtzten da⸗

gegen das Friedenswerk aus allen Kraͤften und der

Juiz do Povo, von ihnen gewonnen, zwang den

von St. Romain durch Androhung von Gewalt⸗

that des Volkes zum Stillſtande in ſeinen politiſchen

Operationen. Am 13. Februar 1668 ward der heiß⸗

erſehnte Friede endlich geſchloſſen. Die katholiſche

Majeſtaͤt anerkannte jene von Portugal; alles er⸗

1 oberte Staatsgebiet wurde wechſelſeitig zuruͤckgege⸗

ben, nur daß Spanien Ceuta behielt, in deſſen

Beſitze es auch bis den heutigen Tag geblie⸗ ben iſt.