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auch die neue Regierung bald von den Verdienſten des Marſchalls uͤberzeugt.
Nachdem Dom Pedro auf alſo gewaltthaͤtige und alles Voͤlker⸗ und Fuͤrſtenrecht hoͤhnende Weiſe das Steuer der Regierung an ſich geriſſen, trachtete er, durch den Ruhm eines Friedensſtifters die ſchwarze That des Hochverrathes zu verſchleiern. Die Unterhandlungen wurden, nach Philipps IV. Tode(waͤhrend der Minderjaͤhrigkeit vovn Dom Karlos II.), angeknuͤpft. Frankreich fand die Sa⸗ che verſchiedenen Planen widerſtreitend, und wen⸗ dete darum alle Kuͤnſte des Betruges, beſonders
durch das Organ ſeines Geſandten, des Abbée von
St. Romain, an, ihre Vereinigung zu verhin⸗
dern. Die Koͤnigin von Portugal ſelbſt fuͤhlte in
ſich mehr das Blut der Heimath, als das der Fuͤr⸗
ſtin des Landes, deſſen Krone ſie trug, fuͤr das ſie
heilige Verpflichtungen uͤbernommen, und das ſie,
um ihrer Herrſchſucht und Leidenſchaft willen, in ſo
große Verwirrung geſtuͤrzt hatte. Die engliſchen
Geſandten zu Lisboa und Madrid unterſtuͤtzten da⸗
gegen das Friedenswerk aus allen Kraͤften und der
Juiz do Povo, von ihnen gewonnen, zwang den
von St. Romain durch Androhung von Gewalt⸗
that des Volkes zum Stillſtande in ſeinen politiſchen
Operationen. Am 13. Februar 1668 ward der heiß⸗
erſehnte Friede endlich geſchloſſen. Die katholiſche
Majeſtaͤt anerkannte jene von Portugal; alles er⸗
1 oberte Staatsgebiet wurde wechſelſeitig zuruͤckgege⸗
ben, nur daß Spanien Ceuta behielt, in deſſen
Beſitze es auch bis den heutigen Tag geblie⸗ ben iſt.


