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Volkes zu Liſſabon, welches uͤber die Feigheit der Heerfuͤhrer und die Untuͤchtigkeit der Miniſter murrte, nothigte die Erſteren zu kraftvolleren An⸗ ſtrengungen. So eben hatte Don Juan, nach ge⸗ hoͤriger Beſetzung Evora's, zum Ruͤckzuge ſich ange⸗ ſchickt, als er bei Almexial auf den Oberfeldherrn der Portugieſen, Graf Manvel von Villaflor (ein Name, auch in den neueſten Zeiten hochacht⸗ bar und gefeiert), ſtieß, und entſcheidend von die⸗ ſem auf das Haupt geſchlagen wurde. Er verlor daruͤber ſeine Stelle, und der Marquis von Cara⸗ cena wurde ſein Nachfolger. Aber derſelbe war nicht glucklicher, ſondern erlitt durch Marialva und Schomberg ebenfalls entſcheidende Niederlagen. Das meiſte Verdienſt dieſer für das politiſche Da⸗ ſeyn Portugals ſo wichtigen Kriegs⸗Ereigniſſe muß nicht nur auf das Genie Schombergs und die Tap⸗ ferkeit Villaflors, ſondern auch auf die trefflichen Anordnungen des Grafen von Caſtel⸗Melhor kommen, welche dieſer, hinſichtlich der Wahl der Anfuͤhrer und der Leitung des Ganzen, an den Tag legte. Der Graf, obgleich in vielen Dingen mit dem tapfern und intrikanten Schomberg uneins, wußte dennoch ſeine Verdienſte um das Land zu wuͤrdigen. Bei dem Thronwechſel, welcher in Folge des Attentates von Dom Pedro Statt gefun⸗ den, verlor der Marſchall zwar die bisherige Haupt⸗ ſtuͤtze an dem durch Leonor entfernten Caſtel⸗Mel⸗ hor; aber da der gewandte Franzoſe aus natuͤrlichen Gruͤnden leicht in eine Sache einging, welche in ſeinem Vaterlande Billigung und Beiſtand, ja viel⸗
leicht Miturheber und Werkzeuge gefunden, ſo war


