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ger, als bisher, ſich an, beſonders durch den Ver⸗ trag von 1660, vermoͤge welchem Schiffe, Trup⸗ ven, Waffen und Geld, je nach Bedürfniß, geliefert wurden und Koͤnig Karl II. die Prinzeſſin Katha⸗ rina zur Ehe nahm.
Die Siege des Grafen von Schomberg, welcher in die Dienſte Portugals ſich begeben hatte, dienten nicht wenig dazu, den Thron wider Spa⸗ niens Angriffe zu befeſtigen.
Kaum waren die Angelegenheiten hinſichtlich der Vermaͤhlung zwiſchen Ludwig XIV. und der In⸗ fantin Donna Maria Thereſia von Spanien been⸗ digt, als D. Felipe W. zu nachdruͤcklicherer Be⸗ kaͤmpfung des abtruͤnnigen Vaſallen, wie man noch immer den Monarchen von Portugal betrachten mußte, ſich entſchloß. D. Luis de Haro, der Hauptdiplomat bei Abſchluß des pyrenaͤiſchen Frie⸗ dens, ſuchte beſonders die vor Elvas empfangene Schmach zu raͤchen, und uͤbertrug daher, indem er die meiſten Maßregeln der damaligen Regierung beſtimmte, den Oberbefehl uͤber ſaͤmmtliche ſpaniſch⸗ italieniſche Truppen an D. Juan von Heſter⸗ reich. Derſelbe nahm hinter einander Hriguela,
1601 Arronches und Alconcel ein. Im folgenden Jahre
fielen auch Villabuis, Borba, Gerumegna, Aveiro,
1 Monteforte, Crato und Oguela in ſpaniſche Haͤnde, 1 und die Lage des Reiches nahm einen ziemlich kriti⸗
ſchen Charakter an.
¹ Waͤhrend dieſer Verluſte ſtand die Heeresmacht der Portugieſen bei Villavicioſa unthaͤtig und muth⸗
los. Erſt der Fall von Evora und von Alkazar do Sol(unweit Setubal), ſo wie ein Aufſtand des


