Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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erhielt man unſchwer von dem Papſte die erforder⸗ liche Diſpenſation; und der Biſchof von Targa ſprach am 2. April 1668 den Segen der Kirche uͤber einen Bund, welchen der Himmel, die Natur und alle rechtdenkende Menſchen der Geſellſchaft verfluchten.

Alfonſo wurde nach dieſen Vorfaͤllen auf die Inſel Tercera gebracht, damit ſeine Gegenwart die Vergnuͤgen des neuen Paares nicht durch Gewiſſens⸗ biſſe beeintraͤchtige, noch den Mißvergnuͤgten An⸗

laß zu einer Gegenrevolutivn verſchaffe. So wurde

denn ſelbſt die einzige Bedingung, an welche der Koͤnig ſeine Abdankung geknuͤpft hatte, von dem eingedrungenen Regenten nicht erfuͤllt. Mittlerweile war der Krieg mit Spanien von Zeit zu Zeit fortgeſetzt worden, ohne daß jedoch be⸗ ſonders hervorſtechende Thaten denſelben denkwuͤr⸗ dig gemacht haͤtten. Noch unter der Koͤnigin Leo⸗ nor Regimente wurde von den Portugieſen Bada⸗ joz belagert, dagegen von den Spaniern Elvas. Beide Feſtungen hielten ſich; Olivenza aber war in die Haͤnde der Feinde gefallen. Im Ganzen blieb die Ehre des Kampfes mehr bei Portugal, als bei Spanien, aber man ſah auch bei jenem keine Spur mehr von dem alten ritterlichen Geiſte, der unter den Alfonſo's, Manvelen und Joäo's einſt ſo Gro⸗ ßes vollbracht. Der Kardinal Mazarini, wel⸗ chem Portugal taͤglich ein unbequemerer Verbuͤnde⸗ ter war, und welcher deſſelbigen willen in den an⸗ geknuͤpften Friedens⸗Unterhandlungen zwiſchen Spanien und Frankreich ſich außerordentlich beengt fuhlte, gab es im pyrenäiſchen Frieden ſo viel als auf. Dafur ſchloß Portugal an England inni⸗