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beitet, murrte. Caſtel⸗Melhor aber erkannte ſein Geſchick, beſchloß zu weichen, und blos noch Si⸗ cherheit fuͤr ſein Leben zu erwirken. Endlich gab Alfonſo, jedoch nicht ohne Thraͤnen, ihm den be⸗ gehrten Abſchied und ſah den einzigen Freund in die Selbſtverbannung gehen. Sein Schickſal theilte bald auch der mittlerweile wieder zuruͤckberufene Staatsſekretaͤr. Der Infant ſelbſt, welcher dem Koͤnige fur dieſe Gefalligkeiten danken zu wollen ſich ſtellte, wurde von ihm nicht vorgelaſſen.
Unklug verſäumte der Verlaſſene, den ihm von Souſa und Anderen noch zum Abſchiede gegebe⸗ nen Rath zu befolgen; naͤmlich, daß er, an der Spitze der Beſatzung von Lisboa, welche aus vier Regimentern beſtand, nach Alkantara ruͤcke und dort im Frieden oder mit Gewalt den Bruder zu Aenderung ſeines Benehmens zwinge. Die meiſten Großen verließen die Partei desjenigen, welcher ſich ſelbſt verlaſſen und wendeten ſich dem neuen Geſtirne zu. Waͤhrend Dom Alfonſo unſchluͤſſig hin⸗ und herſchwankte, ob er zu Caſtel⸗Melhor oder zu dem Heere ſich verfuͤgen, oder die Kortes des Reiches zu Aufrechthaltung ſeiner fuͤrſtlichen Wuͤrde verſammeln ſollte, handelten deſto thaͤtiger D. Pe⸗ dro und die Koͤnigin.
Am 21. November begab ſich die ſchamloſe Frau in ein Nonnenkloſter, unweit Liſſabon, und kuͤndigte ihrem Gemahle foͤrmlich die Ehe auf, aus dem Grunde, weil ſie von ihm noch immer nicht erkannt worden und der Koͤnig unfaͤhig ſey, die Ehe mit ihr zu vollziehen. Zornentbrannt eilte Alfonſo nach dem Kloſter, deſſen Pforten jedoch


