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nach Dom Johanns Erhebung hatten ſie dem Ko⸗ nige große Summen Goldes dafuͤr geboten, daß man ihnen geſtatten moͤchte, in Portugal ſcheinbar als Chriſten ihre Religivn im Stillen fort auszu⸗ uͤben, ohne daß die Inquiſition ſie beeintraͤchtige. Der Koͤnig lehnte die Sache, wie von ſeinen Grund⸗ ſatzen zu erwarten war, ab, und nun bot ihnen der Erzbiſchof von Braga daſſelbige fur ihre Theilnahme an den Unternehmungen wider D. Joao und deſſen Familie an. So waren denn der erſte Pralat des Reiches, der Großinquiſitor und„das Volk der Widerwaͤrtigkeit, des Elends und der Verachtung“ fur eine und dieſelbe Sache verbuͤndet, namlich für Hochverrath, Meuchelmord und Mordbrand.
Am 5ten Auguſt— alſo lautete der Verſchwore⸗ nen naͤherer Plan— ſollte durch die Juden in der Hofburg und in verſchiedenen Theilen der Stadt Feuer angelegt werden, damit die Aufmerkſamkeit des Volkes von dem Anſchlage gaͤnzlich abgeleitet und die Maſſe nach verſchiedenen Punkten zertheilt wuͤrde. Waͤhrend dieſer Zeit ſollte ein Haufe, un⸗ ter dem Vorwande des Loͤſchens, in den Palaſt drin⸗ gen, den Koͤnig ermorden, und das Leben der Fa⸗ milie deſſelben als Preis der Uebergabe des feſten Schloſſes St. Georg ſetzen. Ebenſo ſollte mittler⸗ weile ein anderer Haufe nach dem Hafen eilen und die Flotte verbrennen. Das Volk waͤre durch den Erzbiſchof und den Großinquiſitor, bei alffaͤlligem Widerſtande, mit der Rache der Inquiſition be⸗ droht und der Marquis von Vil la⸗Real, bis zur Ankunft der noͤthigen Verhaltungsregeln von Seiten des ſpaniſchen Hofes, mit der Regierung


