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des erſtern nicht, welche die Erhebung des Hauſes Braganza mit Blicken der Mißgunſt anſahen, und ſich ſelbſt fuͤr weit wuͤrdiger eines glaͤnzenden Gluͤk⸗ kes hielten, als den ſo ſehr beguͤnſtigten Nebenbuh⸗ ler ihres Ehrgeizes. Allein bei der gegenwaͤrtigen Stimmung der Mehrzahl des Volkes hielt es uͤber⸗ aus ſchwer, mit Gegenplanen wider den neuen Mon⸗ archen und deſſen Familie wirkſam aufzutreten, da die Liebe und das Zutrauen der Nation, und nicht einſeitige Faktions-Intriken, die Krone ſelbſt ihm uͤbergeben hatten.
Nicht nur gebrach es daher an jedem Stich haltenden Vorwande, ſondern auch, und noch weit mehr, an phyſiſcher und moraliſcher Kraft des Wi⸗ derſtandes. Die Seele dieſer Partei war der ehe⸗ malige Guͤnſtling Margaretha's von Mantua, der Erzbiſchof von Braga, ein ominoͤſer Name, der in Portugals Jahrbuͤchern meiſt nur an der Spibe von Verſchwoͤrungen, Verraͤthereien und Buͤrgerkriegen bis in die neueſte Zeit geprangt. D. Luiz de Meneſes und ſein Sohn, der Marquis von Villa⸗Real, wurden zuerſt in das Vertrauen ge⸗ zogen und von dem Praͤlaten zu verraͤtheriſcher That bearbeitet. Darauf auch der Herzog D. Miguel de Caminha, und der Großinquiſitor Francisco de Caſtro, Biſchof von Guarda; endlich D. Ruy de Matos, Graf von Armamar, D. Augu⸗ ſtin Manoel und Antonio Correa, welcher, dem Tode mit blutigen Wunden entronnen, ſeinen Herrn Vasconcelos zu raͤchen hatte. Um das Schaͤndliche zu mehren, war ſelbſt die Geſammtheit der Juden mit in's Komplot gezogen. Gleich


