Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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beauftragt worden. Es beſtanden demnach auch Einverſtaͤndniſſe mit Olivarez, und es geht aus dem ganzen Zuſammenhange hervor, daß die Ver⸗ ſchworenen, bei der Hoffnungsloſigkeit, einen aus ihrer Mitte auf den portugieſiſchen Thron zu brin⸗ gen, viel lieber ihr Vaterland dem alten Joche und der ganzen Rache des durch die Empoͤrung aͤußerſt erbitterten Monarchen von Spanien wieder uͤber⸗ liefern, als einen heimiſchen Herrſcher auf dem Throne der Alfonſe ſehen wollten, deſſen ganzes Verbrechen ſeine Verdienſte und die Liebe des Vol⸗ kes waren.

Aber das Werk der Nacht ſcheiterte ploͤtzlich auf unerwartete Weiſe. Der Briefwechſel zwiſchen Olivarez und den Verſchworenen fiel in Andaluſien den Marquis von Ayamonte, einem Verwand⸗ ten und Freunde der Koͤnigin Louiſa, in die Haͤnde, und er ſchickte die Papiere ſchleunigſt an Koͤnig Jo⸗ hann, uͤber die große Gefahr ihn belehrend, wel⸗ che in Mitte ſeiner Hauptſtadt ſich ihm bereitet. Schon war der zte Auguſt angebrochen, und die Nacht deſſelben hatte man fuͤr das blutige Vorha⸗ ben beſtimmt. Alsbald verſammelte der König ganz in der Stille ſeinen Staatsrath, theilte die Entdeckung mit und man ergriff die geeigneten Si⸗ cherheitsmaßregeln. Unter dem Vorwande einer Muſterung vor dem Palaſte wurde alles Kriegsvolk, das in der Nähe von Lisboa ſtand, zuſammengezo⸗ gen. Mehrere Staatsbeamte erhielten verſiegelte Briefe, mit dem ſtrengſten Befehle, dieſelben erſt gegen Mittag zu oͤffnen, und den Inhalt ohne Zoͤ⸗ gern und buchſtaͤblich zu vollziehen. Um 1 Uhr