Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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Faſt waͤre, unmittelbar vor dem Ausbruche, die ganze Sache, durch zu großes Vertrauen des Einen und durch die Beſchraͤnktheit und Feigheit des An⸗ dern, geoffenbart worden. Daher eilten die Theil⸗ nehmer, am beſagten Tage, in aller Fruͤhe, vor dem Palaſte ſich einzufinden. Man theilte ſich in vier Haufen zu Vollziehung der fuͤr nothwendig erach⸗ teten Maßregeln ab. Ein Piſtolenſchuß gab das Looszeichen. D. Miguel d'Almeida beſiegte den Widerſtand der teutſchen Leibwache; der eine der Mello's, Eſtevan da Cunha, eine Anzahl Buͤr⸗ ger und mehrere Prieſter, mit Crucifixen verſehen, gingen auf die kaſtiliſche Wache los; den ſchwierig⸗ ſten Poſten hatten Pinto⸗Ribeiro und An tonio Tellez de Meneſes ſich auserleſen. Als mehrere vom Haufen Fortgeriſſene, in der Ungewiß⸗ heit uͤber das Ziel der Bewegung, jenen Edlen frag⸗ ten, was man denn vor häͤtte? gab er lakoniſch zur Antwort:eine Kleinigkeit; ein Koͤnig wird ab und der andere eingeſetzt. Man ſtuͤrmte nun die Zimmer Vasconcelo's. Der Corregidor von Lisbva, bemuͤht, ſie aufzuhalten, fiel durch Dolchſtiche; deßgleichen der Sekretar Antonio Cor⸗ rea. Der Hauptmann des Fußvolkes, Diaz Ga⸗ rerz Palleia, des Staatsſekretaͤres vertrauter Freund, entſprang, als er die drohende Gefahr und den Widerſtand nutzlos merkte, durch ein Fenſter. Vasconcelo ſelbſt ward aus einem großen Schranke, unter einem Wuſte von Papieren, den Zeugen ſeiner ungluͤckſeligen Thaͤtigkeit, hervorgezogen und ge⸗ tödtet. Darauf warf man die Leiche zum Fenſter hinaus, mit dem Rufe:der Tyrann iſt gefallenz

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