78
quis de Puebla gebunden, welcher von dem Mini⸗ ſter als Rathgeber ihr zugeſchickt worden war. Ue⸗ brigens leiteten, was das Detail der Verwaltung be⸗
Staatsſekretaͤren, der eine zu Lisboa, der andere zu Madrid, die ganze Staatsmaſchine; naͤmlich Miguel Vasconcelos und Pedro Suarez, beide als geſchworene Feinde des portugieſiſchen Adels nur zu ſehr bekannt, in welchem letzteren man die alleinige Stutze des Nationalgefuͤhles und den moͤg⸗ lichen Urheber kuͤnftiger Ppllesbewegungen wohl nicht mit Unrecht erſah.
In ber That hatte ſeit einiger Zeit die Gaͤh⸗ rung bedeutend zugenommen und bei der Ruͤckſichts⸗ loſigkeit der eingedrungenen Regierung den höchſten Grad erreicht. Der Gedanke, ſich des Joches zu entſchuͤtteln, reifte daher in den Koͤpfen vieler Pa⸗ trioten, zumal aus dem Adel, taͤglich mehr, und man wagte es zuletzt, mit dem Herzoge Joào von Braganza, als dem rechtmaͤßigſten Thronerben, Unterhandlungen anzuknuͤpfen. Der Erzbiſchof
d'Almada, Luiz da Cunha, Pedro de Mendoza, die Gebruͤder Franeisco und Georgio de Mello und Rodrigo de Saa, ſtanden an der Spitze. Mehrere derſelben waren auch durch Bande der Verwandtſchaft an das In⸗ tere ſſe der Familie Braganza gefeſſelt; beinahe alle hatten erlittene Kraͤnkungen zu raͤchen. An die Genannten ſchloſſen ſich noch an: der Marquis Francisco de Pereira und Alfon ſo de
traf, zwei andere Maͤnner, unter dem Titel von
von Lisboa, der greiſe Almeida, Antonio


