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Rio⸗Grande, Paraiba, Tamarica und Pernambuoo huldigten der Regierung des Prin⸗ zen Johann Moriz von Naſſau. Nach die⸗
und Maragnano erobert, die Spanier unter Graf Banjola geſchlagen und die Veſte Povacao in der Landſchaft Porto calvo bezwungen. Von Braſilien aus ſegelten die Hollaͤnder nach Guinea und nah⸗ men das Fort St. Georgio del Mina an der Gold⸗ kuͤſte. Nur gegen St. Salvador ſcheiterten die Anſtrengungen des Fuͤrſten Regenten. Der Friede vom 10. November 1644 zwiſchen den Generalſtaa⸗ ten und dem Koͤnige machte dem Kampfe in dieſen Weltgegenden ein Ende. Die Regierung Johann Moriz von Naſſau's gehoͤrt zu den wohlthaͤtigſten Erſcheinungen in der Geſchichte jenes Welttheiles. Fuͤr die Kultur des Landes und der Menſchen ward in kurzer Zeit außerordentlich viel geleiſtet, und ſelbſt die Wiſſenſchaften und die Kuͤnſte fanden hier Pflege und Ermunterung.
Außer den ſchon angezeigten Einbußen verlor Portugal auch ſeine Handelsniederlaſſungen auf Ja⸗ pan und das wichtige und reiche Malakka. An Er⸗ ſterem trugen der Uebereifer chriſtlicher Miſſionaͤre, welche außer der Ausbreitung des Glaubens auch verſchiedene weltliche Zwecke mit beſorgten und Auf⸗ ruhr im Lande erregten, ſo wie das natuͤrliche Miß⸗ trauen der Eingeborenen und die Intriken der Hol⸗ laͤnder Schuld. Letztere Nation nahm nunmehr Beſitz von der reichen Verlaſſenſchaft, nachdem ſie den Portugieſen die heftigſte Verfolgung und endlich 549 164] ewige Verbannung aus Japan erregt.
ſem wurden auch die Landſchaften Seragippa, Siara
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