Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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ec. 1524

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diſchen Unternehmungen, fortzuſchreiten. Den D. Ebuard de Meneſe's, den Dritten von Albuquerque's untuͤchtigen Nachfolgern in der unterkoͤniglichen Wuͤrde, erſetzte er durch den Entdecker Oſtindiens, Vasko da Gama.

Mit einer Flotte von ſechzehn Schiffen und 3000 Mann Landungstruppen kam er am Orte ſei⸗ ner Beſtimmung an, aber bloß um daſelbſt, auf dem Schauplatze ſeines Ruhmes, zu ſterben. Waͤh⸗ rend dieſer Zeit entfremdete ſich der Hof durch un⸗ kluge Sproͤde einen der bedeutendſten Seemaͤnner, deſſen Dienſte fuͤr Portugal von dem unzuberech⸗ nendſten Gewinne geweſen waͤren. Dieſer Mann war Fernando de Magalhaes, ausgezeichnet durch viele Verdienſte, im Seedienſte des Koͤnigs in

Oſtindien erworben. Auf Rache ſinnend, begab er

ſich zu Karl V. und ſtellte demſelben vor: daß die im Innern von Indien gelegenen Molukken keines⸗ wegs zr oͤſtlichen Haͤlfte der Welt gehoͤrten, welche der heil. Vater bei der bekannten Vertheilung den Portugieſen zugeſchieden, ſondern daß ſie in der, den Spaniern uͤberlaſſenen, Weſthaͤlfte mit begriffen ſeyen; ferner, dieſe Eilande koͤnnten auf anderm Wege, denn auf dem bisherigen, naͤmlich durch eine Fahrt weſtwaͤrts entdeckt und die Portugie⸗ ſen leicht daraus vertrieben werden. Er ſelbſt bot ſich zum Fuͤhrer der gefahrvollen Fahrt an. Um⸗ ſonſt wendete der portugieſiſche Geſandte zu Madrid alle Kuͤnſte an, den Schwergereizten von dieſem unpatriotiſchen Vorhaben abzubringen; er brach, mit bloß 5 Schiffen und unbeſchraͤnkten Vollmachten,

am 10. Auguſt von San Lucar auf, ſteuerte Bra⸗