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ſilien zu, um die Meerenge zu finden, welche die äußerſte Spitze Suͤd⸗Amerika's von dem Feuer⸗ lande, in einer Strecke von ungefaͤhr 40 Meilen, ſcheidet. Vor ſeiner Ankunft dahin uͤberwinterte er jedoch in der Bucht von St. Julian. Nunmehr folgten heftige Stuͤrme mit dem unruhigen, der langwierigen Seefahrt muͤden Schiffsvolke, deſſen Aufruhr er jedoch durch blutige Maßregeln nieder⸗ ſchlug. Nachdem er den St. Jago durch Schiff⸗ bruch gerettet, wurde der Weg nach Suͤden fortge⸗ ſetzt, und endlich die Meerenge entdeckt, welche ſofort von Magellan den Namen erhielt. Gegen den Willen der meiſten ſeiner Leute, beſtand dieſer dar⸗ auf, die Fahrt nach dem Suͤdmeer anzutreten; dies
geſchah jedoch bloß mit drei Schiffen, indem das
vierte, durch die Schuld des Steuermanns von den ubrigen verſchlagen, nach Europa kehrte. Nach 20 Tagen erreichte Magellan die Suͤdſee. Auf derſelben ſegelte er 1500 Meilen lang, bis zur In⸗ ſel Zebu, auf der er, in einem Streite mit den Ein⸗ gebornen, den Tod fand. Das noch uͤbrige Schiffs⸗ volt verbrannte die„Conception“ und machte mit den zwei uͤbrigen ſich auf zur Ruͤckkehr nach der Heimath. Sturm verſchlug ſie nach Tidor; dort ergab die„Trinidad“ ſich an die Portugieſen, die „Vittoria“ kam, von dem Biskaier Cano befeh⸗ ligt, gluͤcklich wieder in Spanien an.
Der Hof zu Madrid, entſchloſſen, die wichtige Entdeckung zu benutzen und die vermeintlichen Rech⸗ te auf die Molukken zu behaupten, ſendete einige
Jahre darauf eine neue Flottille ab, deren Anfuͤhrer
aber den Ort ihrer Beſtimmung nicht erreichten;
27. Nov. 1520


