1515. 16. Febr.
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ſchaftlichen Intereſſe der Eingebornen wie des Mut⸗ terlandes, als er ſein Ende nahe fühlte. Seine geiſtigen Kraͤfte hatten durch die raſtloſen Anſtren⸗ gungen jeder Art, die phyſiſchen durch die mannig⸗ fachen Strapatzen ſich aufgezehrt. Voll Sehnſucht⸗ Goa noch einmal zu ſehen, brach ſein Herz bei der Kunde, daß der Hof von Lisboa Lopo Scarez d'Albergia zu ſeinem Nachfolger, und zwei andere Männer, die aus fruͤherer Zeit ſeine erklaͤr⸗ teſten Feinde waren, zu den beiden uͤbrigen hochſten Aemtern in der neuen Kolonie ernannt habe. Er ſchrieb mit todkrampfer Hand deßhalb bloß noch folgende Worte an den undankbarſten aller Monar⸗ chen:„Herr! dies iſt der lette Brief, den ich an Eure Hoheit, und zwar in meiner Todesnoth, nie⸗ derſetze, nach ſo vielen andern, die ich mit einigem Geiſte waͤhrend meines Lebens ſchrieb; waͤhrend eines Lebens, das frei war von der Verwirrung, mit
welcher die letzte Stunde uns alle erfuͤllt, und das
frohlich mir daͤuchte, weil es in Euerm Dienſte
verſtrich. Ich habe in Euerm Reiche einen Sohn
zuruͤckgelaſſen, welcher Blas de Albuquerque heißt: darum bitte ich Ew. Hoheit, daß Dieſelben ihn ſo groß machen wollen, als meine geleiſteten Dienſte es erlauben. Die Angelegenheiten Indiens betref⸗ fend, ſo muß dieſes Land fuͤr ſich und mich ſpre⸗ chen.
Auf der Rhede von Goa lief er in den Hafen
der ewigen Ruhe ein. Sein Name und ſein Grab
blieben Gegenſtaͤnde der groͤßten Verehrung und oft redeten die Eingebornen mit dem Geiſte des un⸗ ſterblichen Helden, wenn Mittelmaͤßigkeit, Grau⸗
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