Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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ſchnell und nach Thaten duͤrſtend, vor, nach dem Hauptwerke, im Innern der Stadt. Aber er ward das Opfer ſeiner Unvorſicht, mit vielen ſeiner Leute; und man mußte daher;dermal von Calecut ablaſſen.

Nach dieſer Kataſtrophe entwickelte Albuquer⸗ que ſeinen anderweitigen kuͤhnen Eroberungsplan. Er befreite ſich beſtmoͤglichſt von den Hinderniſſen, welche Unverſtand königlicher Miniſter und die Ruͤckwirkungen alter Eiferſucht unter den Portugie⸗ ſen ſelbſt ſeinen Unternehmungen bereitet hatten. Der Hauptgrundſatz, welcher ihn fortan leitete, war, ſo wenig als moͤglich, die in Oſtindien befind⸗ liche Streitmacht auf was immer fůr eine Weiſe zu zerſplittern, und wo eigenes Anſehen zu Beſtim⸗ mung der Gemuͤther nicht hinreichte, ſchutzte er li⸗ ſtig geheime Befehle des Monarchen vor.

Zuerſt legte er ſich vor Goa und ward ber

ſtarkbefeſtigten Stadt alsbald Meiſter, bis die ver⸗

raͤtheriſche Untreue ſeiner Leute ihn zur Raͤumung zwang. Aber er ließ nicht eher ab, bis ſie zum zweiten Mal durch Schwertes Gewalt genommen wurde. Sofort ordnete er das innere Hausweſen nach feſten Geſetzen, alles auf europaͤiſchen Fuß, und beſtimmte Goa zur kuͤnftigen Hauptſtadt aller

vortugieſiſchen Beſitzungen in Oſtindien. Er em⸗

pfing ſtolz und freundlich nunmehr die Geſandten der benachbarten Fuͤrſten, welche ſeine und ſeines Koͤniges Freundſchaft ſuchten. Nach Goa kam die Reihe an das noch wichtigere Malakka, den Schlůͤſſel zum vſtindiſchen Archipel.

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