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Quiloa, Mombaza, auf Anchidiva und Cananor. Aller Widerſtand der Fuͤrſten dieſer Gegenden war fruchtlos. Im Gebiete von Cochim buͤrgte eben⸗ falls eine ſehr ſtarke Feſtung fuͤr die guten Geſin⸗ nungen des neuen Koͤniges, welcher auf Trimum Para, den treuen Freund der Portugieſen, gefolgt war. Zur See erfocht Lorenzo d'Almeida, des Vicekoͤnigs Sohn, wider den Zamorin einen entſcheidenden Sieg, und Triſtan da Cunha, welcher mit Verſtaͤrkungen erſchien, wetteiferte mit dieſem in Ausbreitung des Ruhms portugieſiſcher Waffen und in Vermehrung des Kolonialgebietes. Bereits aber auch erregten Anmaßungen und Aus⸗ ſchweifungen, zumal der Habſucht, von Seiten der Eurvpaͤer, den Zorn der Eingebornen, und der Za⸗ morin, welcher gern zum Mittelpunkt ihrer An⸗ ſtrengungen wider die verwegenen Fremdlinge ſich hergab, ruͤſtete zu neuem Kampfe, ungebrochen in ſeinem Muthe durch alles fruͤhere Ungluͤck. Der Sultan von Aegypten wurde mit ins Intereſſe ge⸗ zogen, dadurch daß man die bedeutenden Nachtheile recht lebendig ihm ſchilderte, welche aus der Zerruͤt⸗ tung des oſtindiſchen Handels fur denſelben hervor⸗ gingen. Der Sultan drohte in der That mit Zer⸗ ſtoͤrung aller heiligen Orte und mit allgemeiner Ver⸗ folgung der Chriſten in ſeinem Lande. Allein we⸗ der der Papſt, noch der Koͤnig D. Manvel wurden in ihrem Eroberungs⸗ und Bekehrungsplane dadurch eingeſchuͤchtert.
Der Sultan ſendete, als diplomatiſche Dre⸗ hungen nichts verfangen hatten, eine Flotte, mit Mamluken bemannt, unter den Befehlen des


