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Cochim und Cananor zwang er, von nun an ganz in ſein Intereſſe einzugehen. Er beſtand jedoch, da Braminen, Kaufleute und Krieger unter den Ein⸗ geborenen gleich heftig ihm nachſtellten und Verder⸗ ben zu bereiten ſuchten, eine Menge von Abenteuern und Gefahren, aus denen er meiſtens ſiegreich ſich herauswand. Mit Reichthuͤmern beladen und mit manchen neuen Erfahrungen und Planen fuͤr die Zukunft, kehrte er, zu Anfange des Septembers 1503 zum zweiten Male nach Europa zuruͤck, um ſeinen Monarchen fuͤr groͤßere Streitkraͤfte wider die tag⸗ lich ſich mehrenden Feinde der Chriſten in Oſtindien anzugehen.
Ehe jedoch Gama noch zu Lisboa wieder ein⸗ gelaufen, hatte D. Manvel zwei kleinere Schiffab⸗ theilungen nach den neuentdeckten Gegenden ent⸗ ſendet, die eine unter dem Oberbefehle des Dom Francisco d'Albuquerque, die andere unter deſſen Vetter Alfon ſo, gleichen Namens und Ge⸗ ſchlechtes. Erſterer fand den Koͤnig von Cochim, getreuen Bundesgenoſſen der Portugieſen, durch den Zamorin vertrieben, nachdem er die Hauptſtadt ſeines Reiches und ein entſcheidendes Treffen ver⸗ loren. Alsbald wurde er wieder eingeſetzt und der Zamorin auf mannichfache Weiſe eingeſchuͤchtert. Die beiden Anfuhrer bauten nun, als Hauptſtuͤtz⸗ punkt der bisherigen Anſiedelungen, ein ſtarkes Fort, und Eduard Pacheco Pereira, einer der kuͤhnſten portugieſiſchen Krieger, uͤbernahm, an der Spitze einiger auserleſenen Haufen, den gefahr⸗ vollen Auftrag, die Beſatzung deſſelben zu bilden. D. Francisco und D. Alfonſo aber, durch allerlei


