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Mat deſſelben Jahres, friſch in die See; und ob 1500 auch vier Schiffe in abermaligem Sturme mit dem wackern Bartolomeo de Diaz zu Grunde gingen, ſo verfolgte er dennoch unerſchuͤttert ſein vorgeſtecktes Ziel. In den erſten Wochen des Auguſts lief er bereits in die Rhede von Calecut ein. Anfangs mit Achtung empfangen und freundſchaftlich behandelt, ja ſelbſt Bundesgenoſſe des Zamorins, wider deſſen feindlichen Nachbar, den Sultan von Quiloa, er⸗ litt er dennoch in kurzer Zeit große Nachſtellungen von Seiten der mauriſchen Kaufmannſchaft, welche wider die Abſichten der Portugieſen Argwohn und Haß im Herzen des Zamorins erregten. Die zu Calecut bereits angeſiedelten Europäer wurden in dem feſten Hauſe, das man ihnen fruͤher zur Woh⸗ nung und Sicherheit eingeraͤumt hatte, erſchlagen; dieſe That war das Looszeichen zum offenen Kampfe wider den Zamorin. Die Flotte deſſelben wurde an⸗ gegriffen, und Calecut von der See her beſchloſſen, ſo daß jener um Frieden bat. Die Portugieſen wur⸗ den durch die Fuͤrſten von Cochim und Cananor, welche den Zamorin haßten, kraͤftig unterſtuͤtzt, und ihre Schiffe mit Lebensmitteln und Waaren verſehen. Cabral, die kuͤnftige Lage der Portugieſen in die⸗ ſem Lande, ſo wie ſeine und des Feindes Kraͤfte und Huͤlfsmittel klug erwaͤgend, beſchloß vorerſt, ſeinem Koͤnige Bericht uber die Vorfalle mitzutheilen und an Schiffen und Truppen ſich zu verſtarken. Am letz⸗ ten Tage des Heumondes 1504 traf er deßhalb, nach unverkuͤmmerter Fahrt, wiederum in dem Tajo ein. Waͤhrend dieſer Vorgange in Oſtindien wettei⸗ ferte mit Cabral im Entdeckungseifer der Florenti⸗ 1


