Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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teuern, die ſich, in Folge ſeiner Erſcheinung in die⸗ ſer Koͤnigsſtadt, und namentlich durch die Unbe⸗ kanntſchaft mit Sprache, Sitten und Geſinnungen der Eingebornen, wie auch durch die religios- mer⸗ kantiliſche Eiferſucht der mohamedaniſchen Anſiedler, begeben, kehrte Vasko da Gama mit der wichtigen Nachricht von dem entdeckten Seewege gen Lisboa zuruͤck, und lief triumphirend im Jahre 1499 in den Tajo ein.

Der Koͤnig, hochentzuͤckt uͤber das Gelingen des kuͤhnen Wunſches ſo vieler Jahrhunderte, ſaͤumte keinen Augenblick, die gebrochene Bahn zur Erwer⸗ bung neuer Macht und Reichthuͤmer ſtandhaft zu verfolgen. Er goͤnnte dem Entdecker einige Ruhe zur Erholung von den langen Muͤhſeligkeiten und ruͤſtete eine neue Flotte von 13 Schiffen, unter dem Oberbefehle des D. Pedro Alvarez Cabral, aus, welche Niederlaſſungen in dem aufgefundenen Lande friedlich oder mit Gewalt gruͤnden, und bei dieſer Gelegenheit zugleich allenthalben, wo es thun⸗ lich ſeyn wuͤrde, den chriſtlichen Glauben verkuͤnden ſollten. Demnach wurden den Truppen Miſſionaͤre, meiſt aus dem Orden des heil. Franciscus, beige⸗ geben, und von dem Papſte dieſelben mit allerlei Vollmachten und Freiheiten ausgeſtattet.

Die Fahrt war von ſehr vielen Mißgeſchicken begleitet, welche jedoch dem Koͤnige blos neuen Vor⸗ theil und den Leitern unvergaͤnglichen Ruhm ver⸗ ſchafften. Ein Sturm verſchlug Cabral von der oſt⸗ waͤrts genommenen Richtung, und er entdeckte das Land Braſilten. Nach vollbrachter Landung und kurzem Aufenthalte ſtenerte der Muthige, noch im