Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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einen Sturm gezwungen, bei Colibre zu landen, begab er ſich nach Perpignan, und erwartete daſelbſt Ludwigs Ankunft. Derſelbe beſtellte ihn jedoch nach Tours, und begehrte, als er endlich ſpaͤt ge⸗ nug eingetroffen, von Alfonſo zwei ſehr ſchwierige Dinge: zuerſt die Vollziehung einer Heirath mie der Prinzeſſin Beatrix; ſodann Vermittelung zwi⸗ ſchen ihm, Ludwig, und Karl dem Kuͤhnen, wel⸗ cher von Lothringen ſofort ablaſſen ſollte. Dieſe Forderungen, zu welchen Alfonſo ſich ohne Argwohn bequemte, waren jedoch blos eine Falle, in die er ging. Denn waͤhrend auf der einen Seite durch jene Heirath, fuͤr die man in Rom die gehoͤrige Diſpens nachſuchte, jede Ausſohnung mit Kaſtilien unmoͤglich gemacht wurde, zeigte auf der andern Karl von Burgund nicht die geringſte Neigung, das, was er ſieghaft an ſich geriſſen, einem Fremden zu lieb, fahren zu laſſen. Und als bald darauf der Herzog vor Nancy ſein Geſchick erfuͤllt, nahm Louis, nunmehr zum alten Uebermuthe zuruͤckge⸗ kehrt, die Maske ab, und erklaͤrte, daß er ſeine Voͤlker zu Behauptung des der Prinzeſſin Maria entriſſenen burgundiſchen Erbes gebrauche. Um die⸗ ſelbe Zeit ſchloß auch der Treuloſe mit Ferdinand und Iſabella Frieden, und ließ ſeinen Bundesge⸗ noſſen im Stiche.

Dom Alfonſo, auf alſo ſchimpfliche Weiſe be⸗ trogen, fuͤhlte ploͤtzlich den tiefſten Ekel an allen Welthaͤndeln, und beſchloß, fortan ſich allein zu leben. Er benachrichtigte ſeinen Sohn Jolo, welchem er befahl, zum Koͤnige ſich ausrufen zu laſſen, von dem gefaßten Entſchluſſe, und freiwillig ſich