Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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Nicht begleitete ihn gleiches Gluͤck wider die katholiſchen Koͤnige, Ferdinand von Arragon und Iſabella von Kaſtilien. Der Koͤnig D. En⸗ rico W. von Kaſtilien hatte bei ſeinem Abſterben eine Tochter, Joanna, hinterlaſſen, deren Zeugung das Geruͤcht unter den Hoͤflingen ihm ab⸗ und dem Bertrand de Cueva, einem ſeiner Vertrauten, zu⸗ ſprach. Ungeachtet daher der Koͤnig noch vor ſei⸗ nem Tode dieſe Fuͤrſtin zur Nachfolgerin, welcher der Spott der Gegner den Namen Bertrandilla gab, erklaͤrt haben ſoll, ſo wußte doch ihre Muhme, Donna Iſabella, der oberſten Gewalt ſich zu be⸗ maͤchtigen, und durch eine Verbindung mit dem Infanten D. Fernando von Arragonien ſich in der⸗ ſelben zu befeſtigen. Die mißvergnuͤgten Großen, welche der Haß wider Fernando und die alte Eifer⸗ ſucht wider alles Arragoniſche erfuͤllte, warfen ihre Blicke auf Portugal, und gedachten, durch eine Vermaͤhlung der Bertrandilla⸗Joanna mit dem rit⸗ terlichen Koͤnige jenes Landes, dazumal, bei dem fruͤhen Tode Iſabellens von Coimbra, Wittwer, ihren Plan durchzuſetzen, welcher dahin ging, Iſa⸗ bellen und den Infanten D. Fernando von der Regierung Kaſtiliens zu entfernen. Man leitete daher die Sache mit vieler Gewandtheit ein, und trotz der Gegengruͤnde des Herzogs von Braganza und anderer portugieſiſchen Großen, welche eine ſo unnatuͤrliche Vereinigung, wie von Portugal und Kaſtilien, niemals fuͤr dauernd und ſegen⸗ bringend hielten, wurde Joanna wirklich mit Al⸗ fons verlobt und beide als Koͤnige von Kaſtilien ausgerufen.