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Azoren, Tercera, St. Miguel, Fayal, St. Maria, St. George, Gracioſa, Pico, Flores und Corvo. Im fuͤnf und ſiebzigſten Jahre ſeines Alters ſtarb der preiswerthe Joäo, von der damals wuͤthenden Peſt ergriffen. Schweres Ungluͤck kam uͤber den Nachfolger, Dom Eduard. Angeweht vom kuͤhnen Geiſte ſeines Vaters, aber nicht, wie dieſer, vom Gluͤcke beguͤnſtigt, unternahm er nach Afrika ebenfalls ei⸗ nen Heereszug, begleitet von ſeinen beiden Bruͤdern, Dom Enrico und Dom Fernando, und den meiſten Großen ſeines Reiches. Tanger wurde mit Macht belagert; allein Sala⸗Benzola, der Sultan von Fez, ruͤckte mit uͤberlegener Truppen⸗ zahl wider die Chriſten an, und ſie, welche kurz vorher noch die Bedraͤnger geweſen, wurden nun⸗ mehr von vorn und im Ruͤcken bedraͤngt. Die Hoffnungsloſigkeit des Sieges und der allmaͤlig hereinbrechende Mangel an Lebensmitteln noͤthigten den Koͤnig und ſeine Feldhauptleute zu ſchimpflichem Vertrage. Die Hauptbedingung deſſelben war, daß die Chriſten alles an der afrikaniſchen Kuͤſte Eroberte herausgeben und den Ruͤckzug nach Ceuta ſelbſt mit Abtretung dieſer Stadt erkaufen mußten. Zehn der vornehmſten Portugieſen, worunter des Koͤnigs eigener Bruder, D. Fernando, Großmeiſter von Avis, blieben als Geiſeln in den Haͤnden der Un⸗ gläubigen zuruͤck. Die Cortes verwarfen dieſen Vergleich, als zum Nachtheile der Krone geſchloſſen, und erklaͤrten ſich, beſonders hinſichtlich Ceuta, ge⸗ gen jede Schmaͤlerung des Staatsgebietes; und ſo⸗ mit ſchmachtete D. Fernando wohl ſechs Jahre lang


