Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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Dadurch, daß Dom Dionyſio, der eine Halb⸗ bruder ihres zweiten Gemahles, aus Furcht vor ih⸗ ren Intriken, nach Kaſtilien geflohen, der andere, Dom Joao, Herzog von Valencia de Campos, aber, deſſen Sinnlichkeit ſie benutzte, in Weibernetze ver⸗ ſtrickt und zu Aehnlichem, wie jener, endlich ge⸗ zwungen wurde, gewann Donna Eleonora aus⸗ ſchließlichen Einfluß auf die Regierung; und ſie machte ihn auf die allerſchlimmſte Weiſe geltend. Die inneren und aͤußeren Angelegenheiten nahmen die erbaͤrmlichſte Wendung. So fiel der mit Kaſti⸗ lien erneuerte Kampf, wie zuvor, höchſt ungluͤcklich aus, und die Gegenwart engliſcher Huͤlftruppen, in Folge des mit dem Herzoge von Lancaſter geſchloſ⸗ ſenen Buͤndniſſes, war fuͤr das Land eine wahre Plage. Von dieſer Zeit an datiren ſich die in der Folge zwar abgebrochenen, aber doch ſtets wieder erneuerten freundſchaftlichen Verhaͤltniſſe Portugals und Englands. Die Wirren mit dem Nachbarlande ſelbſt wurden durch eine Heirath zwiſchen Fernan⸗ do's Tochter, Donna Beatrix, und dem Infanten Don Fernando von Kaſtilien geſchlichtet.

Auch einen dritten Bruder des Koͤnigs, Dom Joao, Großmeiſter von Avis, von D. Pedro, außer der Ehe, mit einer ſchoͤnen Galizierin erzeugt, ge⸗ dachte Eleonora zu verderben, da er, klaren Blickes, in ihr freches Spiel geſchaut und, wie es ſchien, den Entſchluß gefaßt hatte, ſeinem koͤniglichen Bruder die Augen, uͤber der Gemahlin buhleriſche Verbin⸗ dung mit dem Grafen Andeyro zu oͤffnen. Er ent⸗ ging dem nahen Untergange, welchen ihre Rache

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