Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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ihm bereitet, und nachher glichen ſich die Sachen zu Beider Vortheile aus. Elſeonora hatte, ſo wie in Krieg und Frieden und den Geſchaͤften der Verwaltung, alſo auch in Heirathsangelegenheiten, welche fuͤr ihre Herrſch⸗ ſucht einen reichen Spielraum darboten, eine nicht minder geſchaͤftige Hand. Als die Gemahlin des kaſtiliſchen Koͤnigs Don Juan, an den Folgen zu fruͤher Niederkunft, geſtorben, wußte ſie ihre dem noch ſehr jungen Infanten verſprochene Tochter, Beatrix, unter den vortheilhafteſten Bedingungen dem Vater ſelbſt anzuvermaͤhlen. Ueberdies ſicherte ſie ſich, fuͤr die Dauer ihres Lebens, die Zuͤgel der Regierung in Portugal. Noch in dem Jahre, da die⸗

1383 ſer neue Ehevertrag geſchloſſen worden, ſtarb der

Koͤnig an voͤlliger Entkraͤftung; und das Andenken,

das er von ſich auf die Nachwelt brachte, war von demjenigen himmelweit verſchieden, in welchem ſein

Vater Dom Pedro glaͤnzte.

Seine Witwe ſetzte den anſtoͤßigen Liebeshan⸗ del mit Andeyro weiter fort, und erregte die Erbit⸗ terung aller Staͤnde baruͤber, ſo wie uͤber ihr herri⸗ ſches und ſtolzes Weſen, in ſolchem Grade, daß der Ordensmeiſter, Dom Joao der Baſtard, wel⸗ cher zu allen Kraͤnkungen der Gegenwart die fruͤ⸗ heren Verfolgungen niemals vergeſſen hatte, an die Spitze einer Partei ſich ſtellte, den koͤniglichen Pa⸗ laſt ſtuͤrmte und den Guͤnſtling, ſo wie deſſen An⸗ haͤnger, den Biſchof von Lisboa, erſchlug. Das Volk hatte jubelnd den Mißvergnuͤgten ſich ange⸗ ſchloſſen und wurde nur mit Muͤhe von großen Ge⸗ waltthaͤtigkeiten abgehalten. Der Koͤnigin Eleo⸗

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