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der Majeſtaͤt ſchmuͤckte, als threr rechtmaͤßigen Kö⸗ nigin huldigen; nachdem dies geſchehen, wurde ſie
mit gleicher Pracht wiederum zur Erde beſtattet.
Dichter und Geſchichtſchreiber haben die Liebe D⸗ Pedro's und der Jüez de Caſtro, ſo wie die Blut⸗ rache um die Getoͤdtete verherrlicht: beide leben auch
jetzt noch in den Sagen und Erinnerungen des Volkes.
Nachdem der geſtrenge Fuͤrſt die Manen der
Geliebten auf ſolche beiſpielloſe Weiſe geraͤcht hatte, fuhr er fort, mit gleicher Strenge Ordnung und Recht im Reiche zu handhaben. Allen Reizen des Lebens und jeder Perſoͤnlichkeit abgeſtorben, ſah er jetzt nur die hohen Pflichten des Herrſchers und die Beduͤrfniſſe des Volkes vor ſich. Ihn erſchuͤtterten weder Drohungen der Kirche noch Bewegungen der Edlen in dem eingeſchlagenen Syſteme; beide ver⸗ achtete, letztere demuͤthigte er nicht ſelten. Wiſſen⸗ ſchaft, Handel und Gewerbfleiß waren die Haupt⸗ gegenſtaͤnde ſeiner Sorgfalt. Ueber gewiſſenhafter Ausuͤbung der Rechtspflege wachte er mit unerbitt⸗ lichem Ernſte. Der Haß beeintraͤchtigter Kaſten zog ihm den Namen des„Grauſamen“ zu; ſein Volk und die Nachwelt aber haben ihn, im edleren Sinne des Wortes, den„Geſtrengen“ genannt.
Drite pi Die Zeiten von D. Fernando I., Joào I., Eduard und Alfonſo V.
† 1367
Nicht verfolgte der Sohn, Fernando der
Zierliche, die großen Ideen ſeines Vaters. 2*


