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ee fuͤrchterliche Bannbulle entwaffnete den tapfern Urm, und die Blitze aus jener Welt vernichteten eden Entſchluß, Recht und Billigkeit hierſeits zu ertheidigen. Deſſen ungeachtet fand der vertrie⸗ bene Monarch noch getreue Vaſallen und Untertha⸗ nen in Portugal, und Buͤrgerkrieg verwuͤſtete das⸗ ſelbe ſo lange, bis Gram uͤber die Unfaͤlle der Zeit und die Schlechtigkeit der Menſchen dem Leben Sanchos ein Ende machte. 1248 Was D. Alfonſo III. durch freveln Aufruhr uund brudermoͤrderiſchen Kampf gegen Portugal ge⸗ ſuͤndigt, erſetzte er demſelben durch anſehnliche Ge⸗ bietserweiterungen. Die Vereinigung des wichti⸗ gen Algarbiens mit dem Reiche darf hierunter ganz beſonders gerechnet werden. Zwar mußte der Koͤ⸗ nig die Oberhoheit Kaſtiliens uͤber jene Provinz auch ferner anerkennen, und mit Verſtoßung ſeiner Gemahlin Mathilde, welcher er doch die Anfaͤnge ſeines Gluͤckes verdankt hatte, die natuͤrliche Tochter Alfonſo's X., Beatrix, ehelichen; allein in politiſcher Hinſicht war einmal ein unzuberechnender Gewinn fuͤr die Zukunft errungen. Umſonſt flehte Ma⸗ thildis den Schutz des allerchriſtlichen Koͤniges, und darauf auch den des Papſtes und der Kleriſei, als der natuͤrlichſten Beſchuͤtzer verfolgter Unſchuld, an: das Ungluͤck hat keine Freunde, die Politik fuͤr ſolche Thraͤnen keine Ruͤhrung. Zwar miſchten ſich die Praͤlaten thaͤtig mit in die Sache, aber aus fremdartigen und unedlen Beweggruͤnden; die zwoͤlf⸗ jäͤhrige Beatrix aber ſiegte, trotz des Interdiktes, und Mathilde wich der glucklichern Nebenbuh⸗ lerin.*


