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wider die feindliche Uebermacht, aber geſtaͤrkt durch die Kraft des Glaubens. Dieſer Tag entſchied das politiſche Daſeyn Portugals und der neuen Dynaſtie. Eine zweite Schlacht, bei Santarem, welche in einem ſpaͤtern Feldzuge ebenfalls gewonnen wurde,
kroͤnte das Werk und befeſtigte den fruͤhern Sieg.
Eiferfüchtig blickte auf des Nachbarn Ruhm und Wachsthum Don Alfonſo Ramon, und aber⸗ mals erhob ſich Fehde zwiſchen den beiden Fuͤrſten. Der Papſt vermittelte ſie. Zum Andenken an die Rettung bei Ourique ſtiftete der Koͤnig Alfons nun den Militaͤr⸗Oöden von Avis. Als weder durch ſarazeniſche, noch chriſtliche Fuͤrſten ihm Gefahren mehr drohten, ward der Ehrgeizige nun ſelbſt An⸗ greifer und riß mehrere Stuͤcke von Galizien an ſich,
alsbald nach dem Tode Alfonſo Ramons. Daruͤber
gerieth er mit den Soͤhnen des Verſtorbenen, D. Sancho II. und D. Fernando II., in heftigen Kampf und fiel waͤhrend deſſelben in die Gewalt der Geg⸗ ner. Er fand jedoch dieſelben großmuͤthig und er⸗ hielt, gegen Wiedererſtattung des Entriſſenen, bald darauf ſeine Freiheit wieder. Von nun an herrſchte zwiſchen den Beiden Friede.
Der heil. Stuhl, welcher aus mannigfachen Scheingruͤnden ſich fortwaͤhrend als den Oberherrn von Portugal anſah, beſtaͤtigte, gegen einen gerin⸗
gen Tribut, Alfonſo Henriquez in der Koͤnigswuͤrde,
und ein großer Reichstag, abgehalten zu Lamego, ordnete nunmehr die verworrenen innern Angele⸗ genheiten. Die Rechte und Befugniſſe des Koͤnigs und ſeiner Familie, das Verhaͤltniß der Untertha⸗
nen zu demſelben und unter ſich, endlich die Ver⸗
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