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hat Sie blind gemacht,“ ſaate Peter⸗ „Der junge Graf hat Ihnen ein koſtba⸗ res Pferd geſchenkt und ich habe es mit⸗ gebracht. Sechs dergleichen hatte er, ich mußte das beſte ausſuchen.“— Als der Graf das Thier ſah, freuete er ſich ſehr daruͤber, fand es von reiner Raße und empfahl es Petern beſonders.
Als der Graf ins Zimmer zuruͤcktrat, fand er ſeine Gattin mit Agnes weinend und fragte:„Sind das Freuden⸗ oder Schmerzensthraͤnen?“—„Beides zugleich,“ erwiederte die Gattin.„Eben ſagte un⸗ ſere arme, ungluͤckliche Agnes: Gott weiß es, wie ſo von ganzer Seele ich der lieben
Cüſabeth ihr Glück gönne und ſeine u⸗
unterbrochene Dauer wuͤnſche; aber ich
frage dabei zugleich den Himmel: was
habe ich verſchuldet, daß ich ſo hart ge⸗ pruͤft werde! Bewahrte ich nicht ein rei⸗


