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tichſte Mutter gefunden zu haben. Ge⸗ genſeitiges Vertrauen, auf Liebe gegruͤndet, verband die Herzen bald. Catharina fand insbeſondere in Hedwig eine mit ihr gleich⸗ geſtimmte Freundin und die Beiden ſchloſ⸗ ſen ſich mit zarter Innigkeit an einan⸗ der,
Der Graf war mit ſeiner Gattin ein⸗ verſtanden, daß Eliſabeth erfahrner, ein⸗ ſichtiger, ernſter war, als Hedwig, daß man aber Beiden ein gefallendes, gutmü⸗ thiges, freundliches Weſen, eine in der Schule der beſten häuslichen Erziehung er⸗
worbene feine Lebensweiſe nicht abſprechen könne.„Friedrich,“ ſagten ſie, als ſie mit ihrem Sohne allein waren,„erſt jetzt freuen wir uns Deiner Wahl recht auftichtig. Gewiß, der Schein trugt uns nicht, Du haſt ein treffliches Weib gefunden. Es wird von Dir lediglich abhangen, ob Du


