Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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Wrſen. Der Sitce bitterer Erfahrun⸗ gen ſie noch nicht verwundet. Froͤh⸗ lich, wie ihr Geſang und das Spiel ihrer Guitarre, ſo war ihr Leben. Ihre gluͤck⸗ liche Laune, die ſie nie verließ, und ihr Singen, ihr Scherz und naiver Witz, er⸗ heiterte ihr Vaterhaus und machte es in demſelben munter.

Langſam, unter herzlichen Geſprächen, ging man, da der Abend ſo ſchoͤn war, nach der Hainburg zuruͤck. Hedwig, eine Freundin der Natur, ſprach ihre Verwun⸗ derung uͤber die Herrlichkeit der Gegend laut aus und ſagte:„Solch ein Paradies ſah ich nie! Eliſabeth, wie glucklich biſt Du, hier zu leben!“— Man hatte das Schloß erreicht, in dem Pracht und Ue⸗ berfluß herrſchte. Die Grafin ſagte ſich's im Innern: Eliſabeth iſt ein herrliches Geſchopf, und dieſe glaubte in ihr die zärt⸗