Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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23 Eliſabeth den Wagen zuerſt, die Gräfin ſtreckte ihr geoffnete Arme entgegen und ſprach:„O! meine theure Tochter, Du, Wonne meines Sohnes, ſey mir willkom⸗ men! Was Elternliebe Theures hat, um den Schmerz der Trennung von den Dei⸗ nen zu mildern, das ſoll Dir gewaͤhrt ſeyn!“ Eliſabeth rollten die Thränen von den Wangen und ſie ſagte:„Ach! die troͤſtende Hoffnung, in Ihnen eine Mutter wieder zu finden und in Cathari⸗ nen eine Schweſter, wird mir nicht uner⸗ fuͤllt bieiben! Jeder Ihrer Winke ſoll mir Befehl ſeyn, und was Ihre Liebe verfuͤgt, will ich hochachten!“ Sie um⸗ armte Catharinen und ihren Schwieger⸗ vater, welcher in der Aufwallung der Freude ſagte:„Daß Du gut warſt, mei⸗ ne Eliſabeth, das weiß ich von meinem Bruder; daß mein Sohn aber eine ſo ſchoͤne Frau finden wuͤrde, das haͤtte ich