Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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In tiefer Trauer ſaß der Graf Wal⸗

ther mit ſeiner Tochter auf dem Sopha, die troſtloſe Mutter ging ſchweigend und langſam im Zimmer auf und nieder. Ach! ſagte ſie endlich,ich will mich aufrichten und die guͤtige Fuͤhrung des Himmels ehren. Was kann ich mit mei⸗ nem Gram auch ausrichten! Eliſabeth war ja ein ganzes Jahr hindurch an Leib und Seele ſo krank, vollig geneſen ging ſie von uns. Es konnte ja leicht geſchehen, daß ſie auf den Gottesacker getragen wurde, und das vermochte ich doch auch nicht ab⸗ zuwehren.

Mit der Verlobung und Verheirathung Eliſabeths kam es ſehr ſchnell und uͤber⸗ raſchend. Der Graf Friedrich hatte einen Onkel, der in der Naͤhe von Nordberg wohnte, den er beſuchte. In großer Ge⸗

ſelſchaft ſah er die liebenswuͤrdige, kluge,

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