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mir! Im Fruͤchlinge ſehen wir uns wie⸗
der!“ Auch den Vater umarmte ſie mit ſtummem Schmerze, welcher ſagte:„Ich ehre Deine tiefe Ruͤhrung. Es gehe Dir recht wohl. Bleibe fromm. Ein unſchul⸗ diges Leben erntet den Segen der Zukunft.
Lebe wohl, meine theuerſte Tochter!“ Wie
ein Sohn, ſo herzlich ſchied der Graf
Friedrich von den Eltern ſeiner Gattin
und ſagte:„Seyd unbekuͤmmert um eure Eliſabeth; was von mir abhaͤngt, ihr al⸗ les Gute zu erweiſen, was ſie im Eltern⸗ hauſe genoß, das will ich ihr mit Freu⸗ den gewähren. Und Du, liebe Agnes, bleibſt bei Deiner Schweſter, wenn Hed⸗ wig nach Noröberg wieder zuruͤckkehrt, dazu richte Dich ein. Wenn Du zu einem Beſuch nach der Hainburg koömmſt.. Der Wagen rollte fort, und thraͤnenwoll blickten die Eltern ihm nach.


