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auch bei Dir, und Ernſt, Deinen Sohn, kannſt Du ja oͤfter ſehen. Viel verlange ich, aber ich weiß es, viel kannſt Du mir auch aufopfern.“— Die Mutter erwie⸗ derte:„Wenn Du mich ſelber haben bliteſt und ich mitreiſen könnte, ich gäbe mich Dir hin. Hoch rechne ich's Hedwig an, daß ſie Dich begleiten will.“— Der Graf ſagte:„Wie ſonderbar Du doch viſt! Du warſt ſo untroſtlich, Dich von einer Tochter zu trennen und die andere willſt Du auch von Dir laſſen? Wirſt Du Deine Sorgen um die Entfernten nicht vergrößern und die Pein der Einſam⸗ keit vermehren?“—„Walther,“ ſagte ſie, „ſchlage unſerer Eliſabeth die Bitte nicht ab; die Erfuͤllung derſelben erleichtert ihr die Trennung von uns. Gern leide ich, wenn ſie nur gluͤcklich iſt.“
Hedwig wurde gefragt, ob ſie eine


