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Graf Walther auf ſein Zimmer gegangen, um ſich zu ermannen, damit er die nahe Trauerſcene, die Trennung von ſeiner Tochter, ſeiner wuͤrdig und troͤſtend fuͤr ſeine Gattin ertruge. Mit verweinten Augen und ſchmerzvoller Miene kam ſeine Gattin zu ihm, ſank in ſeine Arme und ſprach die Worte:„Mein Walther, ach! ſtaͤrke mich durch Deinen Zuſpruch, ich allein fuͤhle mich zu ſchwach, den Abſchied von meiner Eliſabeth zu ertragen! Habe Mitleid und Geduld mit mir. Keine Stunde konnte ich ohne ſie leben, und von heute an entfernt ſie ſich von mir! Wird ſie auch noch ſo gluͤcklich, ich finde es doch, ein zu großes Opfer fordert der Himmel von mir. Ach! ſie wird, ſo in⸗ nig ſie Friedrichen liebt, dennoch ſehn⸗ ſuchtsvoll nach ihren Eltern ſeufzen! In ihr verliere ich ein Kind, eine Freundin, und die Welt hat kein Gut, das mir fuͤr


