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Inniger, zärtlicher nach Geiſt und Herz, als der Vater, war die Mutter mit ihren drei Toͤchtern verbunden; ſie behaup⸗ tete einen weit hohern Grad der Liebe und des Vertrauens in ihren Herzen. In dem Kreiſe ihrer Kinder war ſie im⸗ mer am gluͤcklichſten, entſagte vielen ge⸗ ſellſchaftlichen Vergnuͤgungen, die ihr die Freuden nicht gewähren konnten, welche ſie in ihrem Hauſe fand. Der ſtete Um⸗ gang mit ihren Tochtern war ihr Beduͤrf⸗ niß und Wonne. Der aufgeweckte Geiſt, die heitere Laune, die feine Sittlichkeit Eliſabeths machte ſie zum Lieblinge der Mutter, die ihr dieſen Vorrang zwar zu verbergen ſuchte, aber das Mädchen merkte es, ohne ſich je deſſen zu ruͤhmen und ſie ſchmiegte ſich mit kindlicher Guͤte in alle Falten des muͤtterlichen Herzens.
Kurze Zeit vor dem Abſchiede war


