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mit Anna. Er ſaßte Lisbeth Artigkeiten über ihre Schönheit und betrug ſich gegen ſie ganz wie die jungen Herren, er, der bis vor Weihnachten der treue Bewun⸗ derer Johanna's geweſen war.
Johanna ſchien nun zu bemerken, daß ſeine alte Neigung für ſie mit jedem Beſuche auf Ekholm immer ſchwächer wurde, und dies machte ſie ſo mißvergnügt, daß ſie ſich noch nie ſo niedergeſchlagen, wie jetzt, be⸗ funden hatte. Der Amtshauptmann, dem ſie einen Korb gegeben hatte, bekam nun ein Intereſſe für ſie, wie ſie es nie gefühlt hatte, und ſie dachte jetzt eben ſo ſehr an ihn wie an Thure, und war, um es kurz zu ſagen, gleich eiferſüchtig auf Beide.
Thure war ſo ſelbſtſtändig geworden, daß es ihr ganz und gar unbegreiflich erſchien, er wagte es nicht allein, ihr, ſondern ſogar„Bruder Magnus“ zu wider⸗ ſprechen, was früher nie der Fall geweſen war.
Elias war ſich freilich gleich geblieben und immer noch ihr„lieber Junge“; aber es hatte den Anſchein, als ob er ohne Anna nicht exiſtiren könnte, und das war auch gerade nicht angenehm. Freilich war es ihr ein Troſt, daß dies Lisbeth zu ärgern ſchien, aber dieſe hatte doch noch immer Conſtantin als Anbeter, während Johanna, wenn ſelbſt Thure und der Amtshauptmann ihr untreu würden, gar keinen mehr hatte.


