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und habe ihn noch lieb, aber Elias, Elias liegt mir am meiſten im Sinn.“
Anna trat unerſchrocken zu ihrem Onkel ein, wel⸗ cher mit ſtrenger Miene in ſeinem Zimmer auf und abging. Als ſie die Thüre hinter ſich geſchloſſen hatte, blieb er ſtehen und blickte das kleine Mädchen an, in⸗ dem er ſagte
„Ich fürchte, meine liebe Anna, daß Du eben ſo boshaft als geldgierig biſt, und ſollte dieſe Furcht ſich beſtätigen, würde es mir ſehr leid thun. Weshalb be⸗ trägſt Du Dich gegen Thure ſo ohne alle Manier und beleidigend, daß er meint, er könne nicht länger mit Dir unter demſelben Dach leben.“
„Das werde ich Dir ſogleich auseinander ſetzen“, ſagte Anna, ſchlug ihren Arm um den Hals des Ge— richtsdirektors und fügte im ſchmeichelnden Tone hinzu: „Denke nie, daß ich boshaft bin und noch weniger gräme Dich darüber. Meine Bosheit und mein Geiz werden Dir niemals Kummer bereiten, das verſpreche ich Dir. Blicke mich an und ſage mir, ob ich ausſehe wie ein herzloſer Geizhals?“
Der Gerichtsdirektor war unbedachtſam genug, ihr
in die Augen zu blicken, und in demſelben Augenblick war ſeine Strenge verflogen.
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